Man braucht nicht über Ziele zu streiten, eine friedliche, vereinte Welt ist etwas Wunderbares. Aber man kann über Dynamiken der Veränderung streiten. Denn hier treffen zwei sehr konträre Konzepte aufeinander. Bewusstseinsveränderung kann durch Inspiration entstehen, sich fortpflanzen und neue Gesellschafen entstehen lassen. So wie Jesus vor 2000 Jahren eine neue Ära hat entstehen lassen. Durch Präsenz und Inspiration. Oder man versucht den Griff von oben, verschafft sich Macht und benutzt die Positionen um etwas durchzusetzen, das man für gut hält.
Bewusstsein genauso wie gesellschaftliche Prozesse, das lässt sich statistisch nachweisen, sind mathematisch betrachtet nichtlineare Systeme, und Ordnungswechsel in nichtlinearen Systemen, das kennt man aus Wirbelgeschehen, vollziehen sich immer auf die selbe Art und weise: Zunächst entsteht Chaos an den Berührungspunkten der Subsysteme, die kleinen Unterwirbel zerfallen, dann formt sich aus dem Chaos heraus irgendwo eine neue stabile Ordnung, die nach dem Dominostein-Prinzip alle benachbarten kleinen Systeme mit sich reißt und ebenfalls in den neuen Ordnungszustand überführt. Erst später, wenn alle Subsysteme gekippt sind, verändert sich die Gesamtstruktur und nimmt ihre neue stabile Form an. Das ist zwar reine Mathematik/Physik aber gerade am Beispiel von Jesus Wirken glaube ich kann man erahnen, wie eine natürliche gesellschaftliche Veränderung abläuft, und wie verquer, verkopft, im wahrsten Sinne des Wortes luziferisch das Weltherrschaftsmodell der UNO bzw. der NGOs ist.
An diesem abstrakten Modell von Veränderung ist auch das Spiegelgeld orientiert. Es wartet nicht auf einen Segen von oben, darauf das „jemand es einführt. Es steht jedem offen im kleinsten Kreise damit zu beginnen. Manche sagen die „oben müssten lernen, zur Not aus Katastrophen. Aber das ist falsch. Menschen haben noch nie aus Katastrophen gelernt. Menschen lernen aber schnell, wenn sich die Möglichkeit bietet, dass es ihnen besser geht.